Was ist Gelände-Nahkampf ?

"N" - als Kürzel der Disziplin Gelände-Nahkampf - ist eine 1965 begründete Form des Survival (Überlebenstraining in der Natur), die jedoch auch das gesamte Programm der verschiedenen Selbstverteidigungsdisziplinen umfaßt. Zweck dieser Disziplin ist das Überleben in der freien Natur unter Zuhilfenahme natürlicher Hilfsmittel.

Gelehrt werden u.a. Fallschule und Selbstverteidigung im Gelände, Erste-Hilfe-Maßnahmen und Verletztentransport, Orientierung im Gelände (Karte/Kompaß, Geländekunde), Geländelauf mit Hindernisüberwinden (Sprung- und Klettertechnik mit und ohne Seil) und Nachtmarsch.

Jedoch soll diese Disziplin nicht nur die entsprechenden Fachkenntnisse und deren Umsetzung in die Praxis vermitteln, sondern auch der Erfahrung der eigenen Belastungsgrenzen und damit der Verbesserung der Fähigkeit dienen, auch mit alltäglichen Streßsituationen besser fertigwerden zu können.

Auch im Gelände-Nahkampf können Prüfungen abgelegt werden. Die jeweilige Graduierung ist an den entsprechenden "N"-Abzeichen zu erkennen, die auch auf dem Judoanzug im normalen Training getragen werden dürfen.

Teilnahmevoraussetzungen

Die Teilnahme am Gelände-Nahkampf dient als Zusatzausbildung für den Anti-Terrorkämpfer. Für die Teilnehmer aller anderen Budo-Disziplinen ist die Teilnahme daher freiwillig.

Da jedoch zur Vermeidung von Verletzungen sowohl fundierte Grundkenntnisse in einer Budo-Disziplin als auch die Beherrschung der Fallübungen vorausgesetzt werden müssen, ist die Zustimmung des Dojoleiters erforderlich.

Gelände-Nahkampf bieten wir derzeit nur auf auswärtigen Lehrgängen an