Was ist Anti-Terrorkampf ?

Anti-Terrorkampf ist ein vor 40 Jahren in Europa begründetes, modernes, d.h. an die heutigen Verhältnisse angepaßtes, zweckgebundenes Selbstverteidigungssystem und wird ausschließlich durch lizensierte Trainer der Budo-Akademie Europa (BAE) gelehrt.

Das Prinzip des ATK basiert schwerpunktmäßig auf der - in den anderen Selbstverteidigungs-Disziplinen fast immer vernachlässigten - Anwendung von Nervengriffen, durch die ein Angreifer rasch, effektiv und ohne großen Kraftaufwand unter Kontrolle zu bringen ist.

ATK ist daher verhältnismäßig einfach und damit schnell zu erlernen.

Trainingsinhalte

Im Gegensatz zu den bekannteren Selbstverteidigungssystemen nehmen im ATK Spezialtechniken gegen die - heute leider häufigen - bewaffneten Angriffe (mit Schlagstock, Schlagringen, diversen Messern, Stahlruten, Fahrradketten, etc.), aber auch Abwehrtechniken gegen angreifende Hunde einen breiteren Raum ein als dies bei den herkömmlichen Kampfsportarten der Fall ist.  

Zusatzausbildung

In Ergänzung zum Training auf der Matte beinhaltet ATK zudem (auf freiwilliger Basis) die praktische Ausbildung in Gelände-Nahkampf, welche sowohl die Selbstverteidigung in "freier Wildbahn" umfaßt als auch eine Einführung ins Survival (Überlebenstraining in der Natur) wie u.a. Erste-Hilfe-Maßnahmen, Orientierungsmöglichkeiten, Pflanzenkunde und Seilübungen.

Hierdurch sollen gerade beim Anti-Terrorkämpfer Werte wie Gemeinschaftssinn, Kameradschaftsgeist und Verantwortungsbewußtsein gefördert werden - das Kennenlernen anderer Budo-Vereine mit Erfahrungsaustausch, viel Spaß und Lagerfeuer-Romantik eingeschlossen!

Graduierungen für ATK oder Gelände-Nahkampf können durch theoretische und praktische Prüfung erlangt werden. Hierfür ist eine Mitgliedschaft bei der Budo-Akademie Europa erforderlich.  

Teilnahmevoraussetzungen:

Da ein derart umfassendes Ausbildungsprogramm - zum Schutze aller - ein gewisses Maß an Disziplin voraussetzen muß, beträgt das erforderliche Mindestalter für die Disziplin Anti-Terrorkampf 18 Jahre.

Teilnehmer/innen dürfen zudem nicht vorbestraft sein.

Aus Sicherheitsgründen setzt die Teilnahme an Gelände-Nahkampf-Übungen eine halbjährige Mindesttrainingszeit in den Disziplinen ATK, Jiu-Jitsu oder Bo-Jutsu voraus und kann daher nur mit Zustimmung des Dojoleiters erfolgen.

Wir trainieren sonntags in Bonn-Kessenich